“Die Bank Julius Bär hat in Kalifornien die prominenteste Webadresse der Enthüllungsseite Wikileaks.org sperren lassen. Grund: Angeblich illegal veröffentlichte Kundendaten vom Offshore-Paradies Cayman-Inseln. Doch die sind weiter online – weltweit verteilt.”
Hierüber schreibt heute ausführlich Konrad Lischka bei Spiegel Online. Und wer genauer wissen will, um was es geht, kann auch mal hier die gesamte E-Mail-Korrespondenz zwischen den zwei beteiligten Parteien nachlesen.
Eine – meines Erachtens – interessante Ergänzung zur momentan stattfindenden Diskussion über den Umgang von Staatsanwaltschaft, Bundesregierung sowie BND mit den Daten der Liechtensteiner LGT-Bank. Der Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach stellt im gestrigen Interview mit Welt Online dar, weshalb er die Bundesregierung und den BND wegen Untreue und Anstiftung zur Ausspähung von Daten angezeigt hat.



[...] Antrag der Niederlassung der Schweizer Bank Julius Bär im Offshore-Steuerparadies Cayman Islands sollen unter anderem angeblich unechte Worddateien der Bank wegen Verletzung des [...]